Wer sehen will wie dick die Luft im Hochtal von Mexiko gerade ist, klickt einfach die Hazecam an.
So klar wie auf diesem Bild wird es leider nur sehr selten sein. Um einen Richtwert zu haben sind einige Punkte auf einem Referenzfoto mit Entferngsangaben markiert.
Die deutsche Teenie Band aus Sachsen-Anhalt bekam bei den MTV-Latin-Awards in Guadalajara einen Preis, hielten eine Pressekonferenz und signierten vor tausenden kreischenden Fans ihre Autogrammkarten.
Mc Donald’s macht in Deutschland auf mexikanisch. In einer PR-Aktion die bezeichnenderweise „Los Wochos“ heisst, werden den deutschen Fast-Food-Kunden in den kürzer werdenden Tagen so exotische Kreationen wie der Big Bacon Jalapeño, ein Hot Chicken Fiesta oder ein Grande Picante aufs Tablett gezaubert. Diego Hotriguez, eine schnurrbärtige Mischung aus Borat und John Travolta kauderwelscht auf der Webseite der Restaurantkette das sich die Kakteen biegen. Im McMenü sind „Los Kartoffos“ zu haben, wer es gern scharf mag wird vieleicht eher zu „Los Käsos“ greifen.
Das Angebot der Aktionswochen wird durch Gewinnspiele ( 3 Schauinsland Reisen ins Barceló Maya Beach) einen Downloadbereich mit Bildschirmschonern und Klingeltönen (Bailame Macarena) und Videos der aktuellen Werbekampagne abgerundet. Ein Muss für jeden Mexiko-Freund.
Mexikos Präsident Felipe Calderón und seine Gemahlin besuchten heute die Börse an der Wall Street und hatten die Ehre, den Handel durch Druck auf den Klingelknopf zu eröffnen. Der Dow-Jones-Index schloss mit 10,825.17 Punkten und lag damit 0.27% im Minus. Alle Einzelheiten und Details zum präsidialen Knopfdruck nebst dem Video finden sich auf den Seiten der NYSE. Auf Wall Street werden 18 mexikanische Firmen notiert. Die Glocke zu Handelsschluss wurde vom dänischen Premierminister Anders Fogh Rasmussen geläutet.
Alejandro González Iñárritu wurde dem Kinopublikum durch Filme wie Amores Perros, 21 Grams und Babel bekannt. Für das Montana-Meth-Project hat er Regie bei drei kurzen Spots(WAVE 4) geführt, die auf die Gefahren durch Methamphetamingebrauch aufmerksam machen.
Neben den mordenden Frauen wird seit dem 1. September den mexikanischen Fernsehzuschauern nun das spannende Werden und Vergehen eines Drogenkartells vorgeführt. Die kolumbianische Telenovela „El cartel de los sapos“ nimmt sich in 40 Folgen dem aktuellen Thema an. Die schleichende „kolumbianisierung“ der Mattscheibe mit der in ihrem Heimatland so erfolgreichen Fernsehserie macht aus der der grausamen Realität auf den Straβen eine spannende Abendunterhaltung. Capos und Kartelle, Dollars und Kokain, Liebe und Verrat werden zur Unterhaltungsware am frühen Abend. Wer von der täglichen Gewalt in Mexiko also abschalten will, schaltet Montags und Freitags um 21:30 Univision ein.
In der Kategorie „CORTO CORTISSIMO“ wurde der Kurzfilm Pan y Tierra des mexikanischen Regisseurs Carlos Armella mit dem goldenen Löwen prämiert. „In wenigen Minuten und in einem einzigen Raum hat es der Autor geschafft, eine dramatische Geschichte über Elend und Einsamkeit zu erzählen„, lautete die Begründung der Jury. Armella erklärte, dass der Film im mexikanischen Bundesstaat Puebla mit einem Budget von 20.000 US-Dollar gedreht wurde und fügte hinzu: „Es ist ein Film ohne Dialoge, das half dabei ihn universell verständlich zu machen.“
„Es ist nichts von ihm übrig geblieben – wir haben keine Möglichkeit, ihn zu identifizieren. Er muss furchtbar gelitten haben“, zitiert die britische Zeitung „The Sun“ den Feuerwehr-Sprecher Ramiro Alos.
Da irren sowohl The Sun als auch BILD. Im lokalen Blatt MetroNoticias de Tamaulipas war am 11. August zu lesen, das Reste des betrunkenen Mannes gefunden worden seien.
Veröffentlicht in Kultur mit Tags heino, mexiko, sonne am 24. August 2008 von absolutmexiko
Ja, Ja, Ja, die Sonne von Mexico
das war die wildeste Rothaut der Navajo.
Heute noch brennt mein Herz lichterloh
denk ich an Navajo!
Früher lebt’ ich noch im Wilden Westen,
Gold zu finden war mein großes Ziel
bis ich eines Tages den Indianern
in die roten Hände fiel.
Der Navajo, der kennt kein’ Scherz,
er wollte nur mein gold’nes Herz.
Ja, Ja, Ja, die Sonne von Mexico
das war die wildeste Rothaut der Navajo.
Heute noch brennt mein Herz lichterloh
denk ich an Navajo!
Ja, Ja, Ja, die Sonne von Mexico
das war die wildeste Rothaut der Navajo.
Heute noch brennt mein Herz lichterloh
denk ich an Navajo!
Damals als die goldn’e Abendsonne
lange Schatten warf in der Prärie
konnte ich den Indios noch entkommen,
doch den Tag vergess’ ich nie.
Der Navajo, der kennt kein’ Scherz,
er wollte nur mein gold’nes Herz.
Ja, Ja, Ja, die Sonne von Mexico
das war die wildeste Rothaut der Navajo.
Heute noch brennt mein Herz lichterloh
denk ich an Navajo!
Ja, Ja, Ja, die Sonne von Mexico
das war die wildeste Rothaut der Navajo.
Heute noch brennt mein Herz lichterloh
denk ich an Navajo!
Nach diversen anderen Medaillen und einen goldenen Leoparden gab’s nun endlich eine olympische Goldmedaille für Mexiko. Guillermo Pérez vollbrachte diese Leistung im Taekwondo der Männer bis 58 kg. Er besiegte im Finale den Dominikaner Gabriel Mercedes.
Geschafft!
Eine Goldmedaille.
Mexiko schnellt im Medaillenspiegel vom 69. auf den 48. Platz vor. Über den Athleten ergieβt sich nun ein Strom der Anerkennung. Der Präsident gratuliert. Die Privatwirtschaft belohnt ihn mit 5 Mio. Pesos. Die nationale Sportkomission legt nochmal 400.000 drauf. Telmex spendiert einen Monatsscheck von 50,000 Pesos für die nächsten 4 Jahre. Der Bürgermeister seiner Heimatstadt Uruapan schenkt ihm ein Haus, der Landrat legt noch eins nach. Der Farbenhersteller Comex hat ebenfalls den Goldmedaillengewinnern eigene vier Wände versprochen. Die Zeitung El Universal hat die Rechnung aufgestellt und kommt auf die Summe von 7,8 Mio. Pesos und zwei Häuser. Ohne das des Farbenproduzenten.
Bravo. Der junge Mann hat es sich offensichtlich verdient!
Liest man in der Zeitung La Jornada doch, daβ der gute Memo vor seinem Finalgegner im Vorfeld der olympischen Spiele zuerst einmal das System besiegen muβte. Vergessen ist, daβ weder das nationale olympische Komitee, noch die mexikanische Taekwondo-Föderation oder der mächtige TV-Riese Televisa den 28-jährigen Memo nach Peking schicken wollten . Und das obwohl er die Qualifikation in Kolumbien gewonnen hatte. An seiner Stelle sollte der Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Óscar Salazar, Mexiko vertreten.
Memo fuhr dennoch. Und gewann sein Finale. Und sein Gold.